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OWA offline nutzen mit Exchange 2013

Mit der neuen Exchange – Version bringt Microsoft auch die Möglichkeit mit, Outlook Web App Offline zu nutzen. D.h. auch wenn ich ein Gerät ohne installiertes Outlook dabei habe und eine schlechte Internetverbindung (zum Beispiel im Zug oder fernab großer Städte) kann OWA genutzt werden. Nach dem Login werden die Daten auf den Rechner in den sog. Offline Storage des Clients geladen. Bearbeitet werden können damit Emails, Kalenderdaten und Kontakte. Die Offlinefähigkeit ist vom Exchange-Administrator per Richtlinie konfigurierbar. Die Offlinefähigkeit ist dabei für “private” Geräte vorgesehen, nicht für Öffentliche Rechner (logisch, damit dort keine geheimen Daten landen). Aber Achtung, der Browser entscheidet wo genau die Daten abgelegt werden.


Clientseitige Voraussetzungen für Offlinefähigkeit ist ein HTML 5 fähiger Browser (IE 9 oder höher zum Beispiel).


Noch mehr Informationen dazu hat das Exchange – Team in einem Blogartikel veröffentlicht, siehe: http://blogs.technet.com/b/exchange/archive/2012/11/06/offline-access-in-outlook-web-app-2013.aspx


 


Viele Grüße


 


Walter Steinsdorfer

By the next version, Exchange will hand YOU some I/O back

Der Scherz stammt nicht von mir. Aber mit Exchange 2013 hat Microsoft nochmal deutlich die benötigten I/Os pro Benutzer heruntergeschraubt. Im Vergleich zu Exchange 2003 sind es über 95%, oder anders ausgedrückt ca. 0,05 bis 0,1 pro Benutzer. Das sind gegenüber Exchange 2010 nochmal 50% Reduzierung. Das würde bedeuten dass ich noch mehr Benutzer pro Festplatte hosten oder neue, 8TB große Festplatten für Exchange Datenbanken verwenden kann. Bei der noch immer steigenden Anzahl von Daten im Emailbereich und /oder den größer werdenden Archiven kann das eine echte Erleichterung für Firmen mit großen Mailboxen bedeuten. In der Regel sind große Festplatten günstiger pro GB wie kleinere.


Bleibt natürlich die Frage wie ich die Menge der Daten auf einem Client unterbringe ohne dass ich einen starken Performanceverlust bei Outlook hinnehmen muss. Die Outlook Performance hängt vor allem von der eingebauten Festplatten und deren Geschwindigkeit und der Größe der heruntergeladenen Daten ab. Nun hat natürlich nicht jeder eine SSD in seinem Rechner eingebaut (mein neues Surface schon, nur gibt es für Windows 8 RT kein Outlook L ). Mit Outlook 2013 gibt es ein neues Feature, das auf langsamen Rechnern genutzt werden kann um die Größe der Outlook Offlinedatei klein zu halten. Hier kann ich entscheiden wie viel von meinen im Postfach vorhandenen Emails ich tatsächlich lokal auf meinem Rechner haben möchte. Der Schieberegler ist in den Kontoeinstellungen jedes Exchange-Accounts in Outlook zu finden.


 



Emails die über diesen Zeitraum hinaus im Postfach liegen kann man, bei Verbindung zum Exchange – Server, per Mausklick anzeigen lassen:



Mir stellt sich damit die Frage ob ein Archiv wirklich noch notwendig ist oder man die Mails (Kalendereinträge etc…) nicht in einer großen Mailbox sammelt. Der Outlook – User muß dann nicht mehr unterscheiden zwischen Archiv und Mailbox und das Nachschauen / Suchen an mehreren Stellen entfällt.


 


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