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Apple will fix BUG in IOS 6.x

Einige haben sicher schon gehört / gelesen das es zu exzessivem Wachstum der Transaktionslogs kommen kann wenn ein IOS Device per Active Sync Kalenderanfragen beantwortet / bearbeitet. Microsoft hat dazu bereits einen KB – Artikel verfasst: http://support.microsoft.com/kb/2814847


Apple hat nun ebenfalls reagiert und wird das Problem mit dem nächsten Update von IOS aus der Welt schaffen, d.h. mit Version 6.1.2 sollte es behoben sein, siehe auch http://support.apple.com/kb/TS4532 .


Wann genau das Update zur Verfügung steht ist allerdings noch nicht bekannt.


IOS 6.1.2 kann seit heute installiert werden, Danke für den Hinweis geht an Wolfgang.


Happy patching


 


Viele Grüße


 


Walter Steinsdorfer

Neue Rollups für Exchange 20xx und Service Pack 3 für Exchange 2010 verfügbar

Seit gestern stehen neue Rollups für Exchange zur Verfügung:


Für Exchange 2007 wurde das Rollup 10 für Service Pack 3 veröffentlicht. Hier geht’s zum Download: http://www.microsoft.com/en-us/download/details.aspx?id=36708


Für Exchange 2010 Sp2 gibt es nun RU 6, hier geht’s zum Download: http://www.microsoft.com/en-us/download/details.aspx?id=36716


Fast Zeitgleich gibt es das Service Pack 3 für Exchange 2010 zum Herunterladen und installieren: http://blogs.technet.com/b/exchange/archive/2013/02/12/released-exchange-server-2010-sp3.aspx


Das Service Pack 3 beinhaltet folgende Punkte:


  • Exchange 2010 kann damit auf auf Windows Server 2012 installiert werden
  • Exchange 2010 kann mit Internet Explorer 10 bedient werden (OWA, ECP)
  • Exchange 2010 kann zusammen mit Exchange 2013 CU1 im gleichen Forest installiert werden.

Exchange 2013 mit Cu1 (vollständiger neuer Download) soll ebenfalls im Q1 2013 zum Download zur Verfügung stehen. Zum jetzigen Zeitpunkt ist es noch nicht verfügbar. Die Zeit zum Upgrade auf Exchange 2013 kann aber schon einmal mit dem Testen und installieren von Service Pack 3 für Exchange 2010 genutzt werden. Achtung, das Service Pack 3 enthält ein Schema Update!


Lt. Release Notes enthält Service Pack 3 auch ein Datenbank Schema Update. Dieses ist mir nicht aufgefallen, es scheint das gleiche Datenbank Schema wie in Service Pack 2 zu sein. Zumindest ist die dazugehörige Eventid 1185 nicht zu finden gewesen bei mir.


Achtung!


Wer sich die Release Notes zu Exchange 2010 Service Pack 3 genau durchliest wird bemerken, das Exchange 2010 Service Pack 2 Rollup 6 nicht enthalten ist! Eine Anfrage deswegen läuft bei der Exchange PG, momentan ist die Empfehlung das Rollup 6 und danach das Service Pack 3 zu installieren. Zu Komplikationen ist es bei mir deswegen bisher nicht gekommen.


Die Exchange PG hat mittlerweile bestätigt das Rollup 6 in Exchange 2010 Service Pack 3 enthalten ist.


Happy Patching


Viele Grüße


 


Walter Steinsdorfer

Outlook mit eingebundenen Kalendern läuft langsam oder stürzt ab

Die Default Einstellung von Outlook 2007 oder höher ist das freigegebene Daten generell heruntergeladen werden. Die Einstellung wird im Profil des Mitarbeiters festgelegt:

Leider ist gerade bei gut gefüllten Kalendern dann oft eine Verzögerung festzustellen wenn mit dem eingebundenen Kalender gearbeitet wird. Oft dauert es mehrere Minuten (manchmal auch Stunden) bis die Änderung im Orginalkalender zu sehen ist. Microsoft hat nach einem Ticket bei MSPSS (http://blogs.technet.com/b/dmelanchthon/archive/2006/07/19/was-bedeutet-ms-pss.aspx) folgenden Vorschlag aus einem KB-Artikel für uns empfohlen:

By default, shared mail folders are downloaded in Cached mode in Outlook 2010 and Outlook 2013

http://support.microsoft.com/kb/982697

Dabei werden Emails nicht mehr heruntergeladen, alle anderen Daten jedoch schon noch. Es verringert also die Daten die mit Exchange syncronisiert werden müssen.

In einigen (nicht allen) Fällen steigert das die Performance / Stabilität von Outlook, in anderen leider nicht. Es kommt hier sehr auf die Umgebung / individuelle Konfiguration /Bandbreite und oder Latenz zum Exchange Server an. Die Einstellungen lassen sich aber leicht testen und wieder rückgängig machen.

 

Viele Grüße

 

Walter Steinsdorfer

Exchange liefert keine Emails an eine bestimmte Domäne aus

Ich bin leider selbst kürzlich über den Fehler gestolpert obwohl ich das Problem vor ein paar Jahren schon einmal gesehen habe. Beim Ausliefern von Emails an einen Mailserver erwartet Exchange einen eigenen Eintrag für den Mailserver. Zeigt der MX auf den Root der Domäne verbleiben die Emails in der Warteschlange.

 

Das Postfach das erreicht werden soll lautet “postmaster@exchange15.inet-service.com

 

Folgendes funktioniert nicht (siehe fett gedruckten Eintrag)

C:\Users\Walter>nslookup -type=MX exchange15.inet-service.com

Nicht autorisierende Antwort:
exchange15.inet-service.com     MX preference = 10, mail exchanger = exchange15.inet-service.com

 

Folgendes dagegen passt:

C:\Users\Walter>nslookup -type=MX exchange15.inet-service.com

Nicht autorisierende Antwort:
exchange15.inet-service.com     MX preference = 10, mail exchanger = mail.exchange15.inet-service.com

Der Fehler in der Warteschlange lautet 451 4.4.0 , Wer diese Rückmeldung erhält sollte also mal die MX Einträge in der anderen Domäne prüfen.

Das Problem besteht in allen mir bekannten Exchange-Versionen von Exchange 2000 (bei 5.5 bin ich mir nicht ganz sicher) bis einschließlich 2013.

Viele Grüße

 

Walter Steinsdorfer

OWA offline nutzen mit Exchange 2013

Mit der neuen Exchange – Version bringt Microsoft auch die Möglichkeit mit, Outlook Web App Offline zu nutzen. D.h. auch wenn ich ein Gerät ohne installiertes Outlook dabei habe und eine schlechte Internetverbindung (zum Beispiel im Zug oder fernab großer Städte) kann OWA genutzt werden. Nach dem Login werden die Daten auf den Rechner in den sog. Offline Storage des Clients geladen. Bearbeitet werden können damit Emails, Kalenderdaten und Kontakte. Die Offlinefähigkeit ist vom Exchange-Administrator per Richtlinie konfigurierbar. Die Offlinefähigkeit ist dabei für “private” Geräte vorgesehen, nicht für Öffentliche Rechner (logisch, damit dort keine geheimen Daten landen). Aber Achtung, der Browser entscheidet wo genau die Daten abgelegt werden.


Clientseitige Voraussetzungen für Offlinefähigkeit ist ein HTML 5 fähiger Browser (IE 9 oder höher zum Beispiel).


Noch mehr Informationen dazu hat das Exchange – Team in einem Blogartikel veröffentlicht, siehe: http://blogs.technet.com/b/exchange/archive/2012/11/06/offline-access-in-outlook-web-app-2013.aspx


 


Viele Grüße


 


Walter Steinsdorfer

By the next version, Exchange will hand YOU some I/O back

Der Scherz stammt nicht von mir. Aber mit Exchange 2013 hat Microsoft nochmal deutlich die benötigten I/Os pro Benutzer heruntergeschraubt. Im Vergleich zu Exchange 2003 sind es über 95%, oder anders ausgedrückt ca. 0,05 bis 0,1 pro Benutzer. Das sind gegenüber Exchange 2010 nochmal 50% Reduzierung. Das würde bedeuten dass ich noch mehr Benutzer pro Festplatte hosten oder neue, 8TB große Festplatten für Exchange Datenbanken verwenden kann. Bei der noch immer steigenden Anzahl von Daten im Emailbereich und /oder den größer werdenden Archiven kann das eine echte Erleichterung für Firmen mit großen Mailboxen bedeuten. In der Regel sind große Festplatten günstiger pro GB wie kleinere.


Bleibt natürlich die Frage wie ich die Menge der Daten auf einem Client unterbringe ohne dass ich einen starken Performanceverlust bei Outlook hinnehmen muss. Die Outlook Performance hängt vor allem von der eingebauten Festplatten und deren Geschwindigkeit und der Größe der heruntergeladenen Daten ab. Nun hat natürlich nicht jeder eine SSD in seinem Rechner eingebaut (mein neues Surface schon, nur gibt es für Windows 8 RT kein Outlook L ). Mit Outlook 2013 gibt es ein neues Feature, das auf langsamen Rechnern genutzt werden kann um die Größe der Outlook Offlinedatei klein zu halten. Hier kann ich entscheiden wie viel von meinen im Postfach vorhandenen Emails ich tatsächlich lokal auf meinem Rechner haben möchte. Der Schieberegler ist in den Kontoeinstellungen jedes Exchange-Accounts in Outlook zu finden.


 



Emails die über diesen Zeitraum hinaus im Postfach liegen kann man, bei Verbindung zum Exchange – Server, per Mausklick anzeigen lassen:



Mir stellt sich damit die Frage ob ein Archiv wirklich noch notwendig ist oder man die Mails (Kalendereinträge etc…) nicht in einer großen Mailbox sammelt. Der Outlook – User muß dann nicht mehr unterscheiden zwischen Archiv und Mailbox und das Nachschauen / Suchen an mehreren Stellen entfällt.


 


Weitere Informationen


Neuerung in Exchange 2010 Sp2 Rollup 4: Wo werden gesendete Emails abgelegt

Seit dem 13.08.2012 ist das Update Rollup 4 für Exchange 2010 Service Pack 2 verfügbar (http://www.microsoft.com/en-us/download/details.aspx?id=30478). In diesem Rollup wurde nicht nur eine kritische Sicherheitslücke behoben (http://technet.microsoft.com/en-us/security/advisory/2737111), sondern es wurde auch eine neue Funktion eingeführt. Mit dieser Funktion kann gesteuert werden, in welchem Postfach Emails abgelegt werden die aus Funktionspostfächern oder aus Postfächern für Vertreter geschickt werden abgelegt werden. Bisher war das Verhalten per Registry – Key steuerbar, Dieter Rauscher hat in einem Blogartikel das Verhalten beschrieben: http://msmvps.com/blogs/rauscher/archive/2009/08/08/Outlook-Send-Shared.aspx


Manchmal gab es trotz des für Outlook 2007 erhältlichen Hotfixes Probleme, auch mit Outlook 2010 war das Verhalten nicht immer schlüssig. Microsoft hat sich daher entschieden die Funktion in Exchange einzubauen und die Steuerung dort zu hinterlegen. Dazu ist in Outlook Web App eine neue Option verfügbar:


 


Das Verhalten ist, wie auf dem Screenshot zu sehen pro Mailbox konfigurierbar. Dabei wird unterschieden zwischen Mailboxen, auf die der Benutzer “Vollzugriff” hat und denen, die per Stellvertreter Rechte vergeben wurden. Als Optionen stehen dabei “Sender Mailbox”, “From” und “Sender and From Mailboxes” zur Verfügung.


Achtung: Lt. Microsoft ist die Einstellung “From” derzeit ohne Funktion, evtl. wird das mit einem zukünftigen Hotfix / Rollup behoben. 


Das Verhalten ist natürlich auch per Powershell steuerbar. Die dazugehörigen Cmdlets lauten


  • Get-MailboxSentItemsConfiguration
  • Set-MailboxSentItemsConfiguration

Hinweis: Die Einstellungen betreffen aber nur Konten die mehrere Postfächer enthalten. Wird für ein Postfach ein weiteres Konto in Outlook erstellt ziehen die Einstellung nicht!


 Aus meiner Sicht ist die im Augenblick praxistauglichste Einstellung “Sender and From Mailboxes” für Funktionspostfächer. Für Mitarbeiter die in Outlook Stellvertreter einrichten sollte man die Option beschreiben und denen die Wahl selbst überlassen.


Weiterführende Links:



Happy patching ;-)


Viele Grüße


Walter Steinsdorfer

Exchange und der Watermark Eintrag

aus welchen Gründen auch immer, manchmal scheitert das Einspielen eines Updates auf Exchange. Wer sucht kommt dann relativ schnell auf Webseiten auf denen das Löschen des Watermark-Eintrags aus der Registry geraten wird. Der Exchange Support hat da aber eine eigene Meinung dazu:

  • Der Watermark Eintrag darf niemals ohne die ausdrückliche Anweisung eines Senior PSS Engineer entfernt werden!

Der Grund liegt darin das der Watermark Eintrag den letzten erfolgreichen Schritt im Update Prozess festhält und man durch das Löschen dem Setup die Möglichkeit nimmt an der richtigen Stelle weiterzumachen.

Also besser: Das Setup Log nach dem Fehler durchsuchen, den Fehler beseitigen und hoffentlich erfolgreich das Setup neu starten!

Happy patching!

Walter Steinsdorfer

Mec is back!

Wie ich heute erfahren habe wird es wieder (einige Exchange 5.5 / 2000 Admins werden sich erinnern) eine MEC geben. Weil es da in der Hauptsache um Exchange geht ist das sicher eine coole Sache. Außerdem kann man seine Badesachen einpacken, um die Jahreszeit ist es am Veranstaltungsort schön warm. Hier gibts ein paar mehr Infos dazu:

http://blogs.technet.com/b/exchange/archive/2012/03/06/mec-is-back.aspx

Viele Grüße

 

Walter Steinsdorfer

Exchange 2010 Service Pack 2 Rollup 1 ist da

und behebt einige wichtige Fehler. In dem dazugehörigen KB-Artikel sind 58 behobene Probleme verlinkt! Insbesondere das Problem mit den immer größer werdenden Datenbanken (reclaiming space problem) ist behoben, und einer der mit persönlich wichtig ist: Outlook Regeln aufgrund von Adresslisten sind wieder möglich.

Es hat sich viel getan mit Rollup 1, also wie immer:

  • KB-ARtikel lesen
  • Testen
  • Einspielen

Hier gehts zum Artikel auf dem Exchange Team Blog, hier zum Download von Ru 1.

Happy patching.

 

Viele Grüße

 

Walter Steinsdorfer